Online Auktionen: meine Swoopo Erfahrungen

7. Juni 2010
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[Trigami-Review]

Der eine oder andere hat sicher schonmal den TV-Spot von Swoopo, dem Online Auktionshaus gesehen. Doch die meisten können sich nach dem Spot noch nicht so richtig vorstellen was Swoopo genau ist.

Ich versuche mal kurz und bündig zu erklären, was sich hinter dem “spannensten Auktionshaus im Internet” verbirgt:

Als erstes muss der Teilnehmer sogenannte Bids kaufen, um an den zahlreichen online Auktionen teilzunehmen. Ein Bid entspricht dann einem Gebot und kostet 50 Cent. Bei jeder Auktion (iPad, iPhone, Sony Playstation 3 uvm.) läuft nun die Zeit rückwärts – kommt sie bei null an, so ist die Auktion beendet. Das Problem ist nur, wie bei echten Auktionen, dass die Zeit nach einem Gebot wieder ein wenig hochzählt (analog zu “zum ersten, zum zweiten und zum… ).
Wenn ein Teilnehmer also bei 4 Sekunden Restzeit bietet, so springt die Zeit wieder auf 20 Sekunden hoch. Gewonnen hat somit erst, wenn niemand mehr für den Artikel bietet.

Ein Gebot, oder Bid, erhöht aber auch gleichzeitig den Auktionspreis um 1 Cent. Der Endpreis errechnet sich somit über die Anzahl der verbrauchten Bids und dem Auktionspreis.
Wer das jetzt noch nicht so verstanden hat, liest sich am Besten mal den Swoopo Guide durch oder schaut sich das folgende Video an:

YouTube Preview Image

Da eine Auktion durch die ständige Erhöhung der Zeit ganz schön lange gehen kann, ist der “BietButler” ein sehr nützliches Tool. Mit dem BietButler legt man fest zwischen welchem Betrag man wie oft bieten möchte, und das läuft dann automatisch. Z.B. bei der Auktion eines iPads kann ich schauen zu welchem Auktionspreis es schon früher ersteigert wurde (Beispiel 150 Euro), und lege im BietButler fest, dass er 50 Mal zwischen 120 Euro und 150 Euro bieten soll. Mit dem BietButler werden viele Schnäppchen ersteigert.

Und nun das wirklich Faire bei dieser Art von Auktion: wenn ihr den Artikel nicht ersteigert, ihn aber trotzdem kaufen wollt, dann könnt ihr nach der Auktion den Artikel direkt kaufen, und zwar abzüglich eurer gesetzten Bids. Somit sind die Bids nicht ganz umsonst.
Um auf dem Laufenden zu bleiben, könnt ihr natürlich auch Fans auf der Facebook Seite werden.

Natürlich werden viele Leute bei diesem System einige Kritik üben und es als Abzocke deklarieren, wobei vieles von Swoopo auf der Seite “Mythen & Fakten” geklärt wird.

Meine Swoopo Erfahrungen waren eigentlich ganz gut. Ich habe zwar noch kein Schnäppchen ersteigert, aber Spaß macht es allemal und bisher hab ich es eher zum Ausprobieren genutzt und nicht wirklich viel eingesetzt. Aber ich bin mir sicher dass ich bei einer Auktion auch mal richtig mitmachen werde, vor allem wenn ich den Artikel dann sowieso kaufen will.

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